Regionalgruppe:Berlin

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Informationen zur Regionalgruppe Berlin


Die ersten „Gehversuche“ für regelmäßige Treffen von Fundraiserinnen und Fundraisern in Berlin fanden ab 1993 statt. In dieser Zeit entstand der Wunsch, sich über Fundraising auszutauschen. Federführend damals: Silvia Starz und Dr. Friedrich Haunert. Mit den Jahren etablierte sich das Zusammenkommen von ExpertInnen und FR-Neulingen. 2001 wurde entschieden, einem internen Kreis – dem später so genannten Fundraising-Stammtisch – durch klare Vorgaben einen verbindlichen Charakter zu geben. Damals wurde klar: Sowohl Neueinsteiger, Interessierte als auch langjährige Experten wollen sich austauschen. Um allen gerecht zu werden, wurden die Fundraising-Treffen als offenes Forum für jeden geschaffen sowie monatlich alternierend die Fundraising-Stammtische.

Im März 2003 übernahm Almuth Wenta die Leitung der Regionalgruppe von Katrin Stegmülller. Seither verantwortete die Fundraiserin, die heute für den BUND tätig ist, die beiden Veranstaltungsreihen Fundraising-Treff und Fundraising-Stammtisch. In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Interessenten für den Fundraising-Treff schrittweise erhöht: Heute kommen pro Veranstaltung zwischen 40 und 50 Gäste. Früher waren es etwa 30. Zum Stammtisch finden sich 10 bis 15 geladene Gäste ein. Beide Veranstaltungsreihen wechseln sich monatlich ab.

Die Regionalgruppe Berlin wendet sich neben etablierten Fundraiserinnen und Fundraisern ganz bewusst auch an Berufseinsteiger/innen oder Interessenten ohne fachliche Erfahrung. Der Treff soll eine Plattform darstellen, um ins Fundraising rein zu schnuppern. Das Vernetzen kommt dann von selbst. Darum sind verlässliche Zahlen zum Anteil der Verbandsmitglieder schwer ermittelbar. Ein Drittel sicherlich, aber nicht viel mehr.

Eingeladen wird stets per E-Mail, jeder kann sich in den Verteiler aufgenommen werden, Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Großer Beliebtheit erfreut sich das inoffizielle Vernetzen nach Veranstaltungsende: In einer nahen Lokalität ist Zeit und Raum für persönliche Gespräche und neue Kontakte.

Im Vordergrund der Treffen stehen praxisrelevante Themen. Ein Fachreferent oder eine Expertin berichten von ihrem Arbeitsalltag und ihren Erfahrungen. So wird zum Beispiel über das Gemeinnützigkeits-Steuerrecht gesprochen, der Zusammenhang von „Kirche und Fundraising“ ausgeleuchtet oder Online-Fundraising vertieft.

Der Fundraising-Stammtisch besteht aus momentan 19 „Mitgliedern“. Wer hier mitmacht, hat neben der Berufserfahrung, der Verbandszugehörigkeit und einer internen Empfehlung vor allem eins: viel Bereitschaft, sich für die Treffen zu engagieren. Denn die Fundraising-Treffen werden von Mitgliedern des Stammtisches organisiert, inhaltlich vorbereitet, mit ExpertInnen ausgestattet und „beherbergt“.

Intention des Stammtisches ist der vertiefte fachliche Austausch unter engagierten KollegInnen. Themen wie interne Kommunikation, effektive Verwaltung als Werkzeug oder Berufsethik werden hier vertraulich ausgetauscht. Im Gegensatz zum Treffen der Regionalgruppe, zu dem jede/r kommen kann, ist der Zugang zum Stammtisch an Voraussetzungen und Empfehlungen gebunden.

Anfang 2008 fand bei der Regionalgruppe Berlin wieder ein Wechsel statt. Nach fast fünf Jahren als Leiterin gab Almuth Wenta den Staffelstab weiter. Von Januar 2008 bis Dezember 2010 leiteten Dr. Friedrich Haunert und Günter Jahn die Geschicke der größten deutschen Regionalgruppe unter dem Dach des Fundraising Verbands. Dr. Friedrich Haunert ist Fundraising- und Organisationsberater. Er war stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Fundraising Verbands und ist Mentor bei der Fundraising Akademie. Günter Jahn ist Vorstand der Stiftung Lebenshilfe Berlin sowie Vorstand der Dr. Waltraud-Balla-Stiftung, die von der Stiftung Lebenshilfe Berlin treuhänderisch verwaltet wird.

Im Januar 2011 gab es die jüngste Veränderung bei der Regionalgruppe: Jürgen Grenz, Vorstand der Stiftung GuteTat.de, ist an die Stelle von Günter Jahn getreten, der sich auf seine Aufgabe als Vorsitzender der Lebenshilfe Berlin konzentriert. Jürgen Grenz organisiert die Treffen nunmehr zusammen mit Dr. Friedrich Haunert.